Manderscheid: einfach mal abfahren…

Die erste braune Autobahntafel nach 12 Uhr! So ähnlich war heute morgen mein Plan. Umso etfreuter war ich, als darauf „Manderscheider Burgen“ stand. Nie gehört! Also blinken, abfahren und deutlich entschleunigen. Bei den kurvenreichen Straßen in der Südeifel mehr als sinnvoll. Vorbei an zahlreichen Maaren (kleine Vulkanseen) geht’s dann in das Städtchen mit dem, zumindest mir, völlig fremden Namen. Dort stehen die beiden stattlichen Ruinen der Ober- und der Niederburg. Bestens verbunden durch gut ausgebaute Wanderwege. Und wer den Nervenkitzel sucht, kann hier auch noch klettern.
Warum so ein kleiner Ort zwei Burgen hat? Gute Frage. Aber Menschen waren zu keiner Zeit besonders friedlich. Und so ist der, heute zwar wirklich ansprechende, Umstand einem mittelalterlichen Zwist zwischen den Kurfürsten von Trier und den Herzögen von Luxemburg geschuldet. Na dann!
PS: Zuerst dachte ich, ich hätte ein Problem mit den Ohren. Entwarnung! Hier wird das Manderscheider Platt gesprochen. Wiedergeben kann ich es nicht, aber es lässt sich googeln…

Ein Städtchen, zwei Burgen.
Beste Badebedingungen für Leo.
Aussichtspunkt…

,

Avatar von irisreistaus

Hinterlasse einen Kommentar