Metz: Stadt der Drachen

Was hat der Drachen mit Metz zu tun? Er ziert Bilder, züngelt mit bösem Blick auf die Touristen herab und ist einfach nicht zu übersehen. Der Grouilly, wie das Wesen genannt wird, ist Teil einer Legende wie aus dem Märchenbuch. Im dritten Jahrhundert erwies sich das einstige Amphitheater als wahre Schlangengrube. Die Tiere sollen jedem aufgelauert haben, der in die Stadt hinein oder hinaus wollte. Ein tödlicher Spießrutenlauf. Dem bereitete eine Heiliger das Ende. Der römische Missionar Klemens nahm den Bürgern von Metz das Versprechen ab sich taufen zu lassen, im Gegenzug wollte er die Stadt von den Bestien befreien. Mit Erfolg. Bis heute ist die Heldentat nicht vergessen.

Schon im zwölften Jahrhundert wurde der Grouilly in Prozessionen durch die Stadt getragen.
Die Kathedrale Saint- Etienne wurde zwischen 1220 und 1520 gebaut.
Mehr Fenster hat keine: rund 6500 Quadratmeter buntes Glas sorgen für Licht. Einen Teil davon hat Chagall entworfen.
Ein bisschen denkt man an „Die Säulen der Erde“.

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Avatar von irisreistaus

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